Shu yu tian 叔于田
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 163.
Compare translationsTranslations
6-
Johann Cramer : Der edle Schu, 1. "Der edle Schu geht auf die Jagt"
Display translation
Der edle Schu geht auf die Jagd, Im Dorfe blieb kein Jäger da. Im Dorfe blieb kein Jäger? ja! Ihm gleich kommt keiner, sei gesagt. Denn herrlich ist er ganz Schön in der Liebe Glanz. Der edle Schu zum Zechen geht, Da bleibt kein Zecher fern und nah. Wie, blieb kein Zecher? Ei doch, ja! Nur vor ihm jeder schweigend steht. Denn herrlich ist er ganz In seiner Tugend Glanz. Der edle Schu sich setzt zu Pferd. Im Dorfe bleibt kein Reiter da. Im Dorfe blieb kein Reiter? ja! Doch keiner reicht an seinen Werth. Denn herrlich ist er ganz In einzig schönem Glanz.–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 61f. -
Heide Köser : Schu auf der Jagd
–
in: Köser, Heide and Hetzer, Armin. Das Liederbuch der Chinesen. Guofeng. Frankfurt a. M.: Insel Verlag, 1990. p. 70f. -
Friedrich Rückert (1788–1866): Schu der Edle, 1. "Schu der Edle geht jagen"
Display translation
Schu der Edle gehet jagen, Und im Dorfe blieb kein Jäger, ha! Blieb im Dorf kein Jäger? ja! Doch ihm gleich kommt keiner, will ich sagen. Also herrlich ganz und gar Schön von Lieb ist er und klar. Schu der Edle gehet zechen, Und kein Zecher bleibet fern und nah. Blieb kein Zecher? ja, doch, ja! Aber nur vor ihm darf keiner sprechen, Also herrlich ganz und gar Ist er alles Fehles baar. Schu der Edle gehet reiten, Und kein Reiter bleibt im Dorfe da. Blieb kein Reiter? ja eya! Aber keiner kommt ihm gleich vom weiten. Also herrlich ganz und gar Ist er einzig immerdar.–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 91. -
Victor von Strauß (1809–1899): Lob des Prinzen Schǔ
Display translation
Wenn Schǔ die Jagd forttrieb, Ist Keiner, der im Orte blieb. "Wie, Keiner, der im Orte blieb?" Nein, auch nicht Einer, der wie Schǔ, So wahrhaft brav und leutelieb! Ist Schǔ zur Jagd im Hain, Trinkt Keiner mehr im Orte Wein. "Wie, und da tränke Keiner Wein?" Nein, auch nicht Einer, der wie Schǔ, So wahrhaft brav und gut kann sein. Wenn Schǔ im Felde fährt, Zäumt Keiner mehr im Ort ein Pferd. "Wie, Keiner zäumte mehr ein Pferd?" Nein, auch nicht Einer, der wie Schǔ, So wahrhaft brav und kampfbewährt.–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 155. -
Wilhelm Michael Treichlinger (1902–1973): Shu ist jagen gegangen
–
in: Treichlinger, Wilhelm Michael. Shu ist jagen gegangen. Chinesische Gedichte aus dem Schi-King.. Zürich: Verlag der Arche, 1948. p. 11. -
Arthur Waley (1889–1966) and Franziska Meister (1908–?): Sechzehn Lieder der Werbung, 9. "Shu ging zum Jagen fort"
–
in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 18.
叔于田,巷無居人。 豈無居人,不如叔也,洵美且仁。 叔于狩,巷無飲酒。 豈無飲酒,不如叔也,洵美且好。 叔適野,巷無服馬。 豈無服馬,不如叔也,洵美且武。