Hou ren 候人
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 269-271.
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Johann Cramer : An die Vergünstigten
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Der Pelikan am Teiche wohnt, Kein Wasser nimmt sein Flügel an. Wie unverdient ihr seid belohnt, Euch nichts zufrieden stellen kann. Am Teiche wohnt der Pelikan, Sein harter Schnabel nicht erweicht. Ihr weidet ab allein den Plan, Wenn Hunger rechte Leut' beschleicht.–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 107f.
Note that the translation covers the second and third stanza of the chinese poem. -
Jochen Kandel : Die Eskorte
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in: Kandel, Jochen. Sinesisches Liebesbrevier. Gedichte aus dem alten China. Würzburg: Selbstverlag, 1995. p. 77. -
Heide Köser : Die Männer der Truppe
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in: Köser, Heide and Hetzer, Armin. Das Liederbuch der Chinesen. Guofeng. Frankfurt a. M.: Insel Verlag, 1990. p. 151. -
Friedrich Rückert (1788–1866): An die Günstlinge
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Am Teiche wohnt der Pelikan, Sein Flügel nimmt kein Wasser an. Ihr seid nicht mit dem Glück zufrieden, Das unverdient euch ist beschieden. Der Pelikan wohnt an dem Teich, Sein harter Schnabel wird nicht weich. Ihr habt die Füll' allein zu weiden, Weil hübsche Leute Hunger leiden.–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 153.
Note that the translation covers the second and third stanza of the Chinese poem. -
Victor von Strauß (1809–1899): Die Menge unwürdiger Hofdiener
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O diese Hofgeleitsherrn da, Und ihre Spieß und Lanzenpfleger! Dergleichen Leute sind es nun – Dreihundert Scharlachschürzenträger! Wohl sitzt der Pelikan am Deich, Doch nicht die Flügel mag er netzen. Dergleichen Leute sind es nun – Nicht ihrer Kleider werth zu schätzen. Wohl sitzt der Pelikan am Deich, Doch nicht den Schnabel mag er nässen. Dergleichen Leute es nun – Nicht ihren Gunsten angemessen. Und wie das wuchert! wie das schwillt! Frühnebel auf des Südbergs Weiden! – Die holde, ach, die schöne, ach, Die zarte Maid muß Hunger leiden!–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 235.
彼候人兮,何戈與祋。 彼其之子,三百赤芾。 維鵜在梁,不濡其翼。 彼其之子,不稱其服。 維鵜在梁,不濡其咮。 彼其之子,不遂其媾。 薈兮蔚兮,南山朝隮。 婉兮孌兮,季女斯飢。