He ming 鶴鳴
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 376f.
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Johann Cramer : Des Reiches Pelikan
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Es ruft der Kaiser Pelikan Laut aus neun Inseln von vier Meeren; Und sieh, es freut sich jedermann, Er wohn' im Haus und steur' in Fähren. Der Fisch selbst tanzet in der Flut, Der Vogel schlüpft durch Laubenhut, Im Sonnenschein freut sich der Baum; Es liegen Blätter ihm zu Füßen, Und neue schon den Lenz begrüßen, Und Gold und Stein wächst ihm im dunkeln Raum. Es ruft der Kaiser Pelikan Laut aus neun Inseln von vier Meeren; So weit nur reicht des Himmels Plan, Will seine Stimme Freude mehren. Im Grunde schweigt der Fisch, Der Vogel rufet im Gebüsch, Der Sonne Schein glänzt auf dem Baum, Der Wipfel neue Schossen streckt, Die Wurzel neue Sprossen weckt, Es reift der Edelstein im tiefen Erdenraum.–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 137f. -
Albert Ehrenstein (1886–1950): Des Reiches Pelikan
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in: Ehrenstein, Albert. Chinesische Dichtungen. Lyrik, Werke. München: Klaus Boer Verlag, 1995. p. 100. -
Jochen Kandel : Der Kranich schreit
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in: Kandel, Jochen. Sinesisches Liebesbrevier. Gedichte aus dem alten China. Würzburg: Selbstverlag, 1995. p. 79. -
Fritz Mühlenweg (1898–1961): Das Böse ist dem Guten Untertan
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in: Mühlenweg, Fritz. Tausendjähriger Bambus. Nachdichtungen aus dem Schi-king. Hamburg: Hans Dulk, 1945. p. 40. –
in: Mühlenweg, Fritz. Tausendjähriger Bambus. Nachdichtungen aus dem Schi-king. Hamburg: Hans Dulk, 1956. p. 58. –
in: Mühlenweg, Fritz. Tausendjähriger Bambus. Nachdichtungen aus dem Schi-king. Lengwil am Bodensee: Libelle Verlag, 1994. p. 41. -
Friedrich Rückert (1788–1866): Der Pelikan des Reiches
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Mitten aus neun Inseln in vier Meeren Ruft der Kaiser Pelikan; Alle die in Land und See verkehren, Fangen sich zu freuen an. Fische, die in Fluten hüpfen, Vögel, die durch Zweige schlüpfen, Und der Baum im Sonnenschein; Ihm zu Füßen liegen Blätter, Neue blühn im Frühlingswetter, Und im Schachte wachsen Gold und Stein. Mitten aus neun Inseln in vier Meeren Ruft der Kaiser Pelikan; Seine Stimme füllt des Himmels Leeren, Füllet sie mit Freuden an. Fische tief im Grunde schweigen, Vögel ruhen auf den Zweigen, Auf dem Baum der Sonne Schein, In den Wipfeln neue Schossen, An den Wurzeln neue Sprossen, Und im Schachte reift der Edelstein.–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 198. –
in: Scherr, Johannes (ed.). Bildersaal der Weltliteratur. Aus dem Literaturschatz der Morgenländer (Inder, Chinesen, Hebräer, Araber, Perser, Türken), - der Alten (Hellen und Römer), - der Romanen (Provençalen, Italiener, Spanier, Portugiesen, Franzosen), - der Germanen (Engländer, Deutschen, Niederländer, Isländer, Schweden, Dänen), - der Slaven (Böhmen, Serben, Polen, Russen), - der Magyaren (Ungarn) und der Neugriechen. Stuttgart: Ad. Becker's Verlag, 1848. p. 34f. –
in: Jolowicz, Heinrich (ed.). Der poetische Orient. Leipzig: Verlag von Otto Wigand, 1853. p. 26f. –
in: Jolowicz, Heinrich. Blüthenkranz morgenländischer Dichtung. Breislau: Verlag von Eduard Trewendt, 1860. –
in: Scherr, Johannes (ed.). Bildersaal der Weltliteratur. Stuttgart: A. Kröner, 1869. p. 14. –
in: Scherr, Johannes (ed.). Bildersaal der Weltliteratur, Band 1. Stuttgart: Gebrüder Kröner, 1885. p. 16. -
Victor von Strauß (1809–1899): Zu bedenken
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Und schreit der Kranich auf dem neunten Teich, Man hört noch auf dem Feld' ihn schrei'n. Und taucht der Fisch bis auf den Grund, Ist er auch wol beim Inselein. Schön ist's in jenen Gartenräumen Mit Pflanzungen von Sandelbäumen, Doch dürres Laub nur liegt bei ihnen, Indessen wol des Berges Stein Noch kann zu einem Wetzstein dienen. Und schreit der Kranich auf dem neunten Teich, Der Schrei wird noch im Himmel kund. Und ist der Fisch beim Inselein, Taucht er auch wol bis auf den Grund. Schön ist's in jenen Gartenräumen Mit Pflanzungen von Sandelbäumen, Doch unter ihnen steh'n nur Kletten, Indessen wol des Berges Stein Kann dienen, Edelstein zu glätten.–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 295.
鶴鳴于九臯,聲聞于野。 魚潛在淵,或在于渚。 樂彼之園,爰有樹檀,其下維蘀。 它山之石,可以為錯。 鶴鳴于九臯,聲聞于天。 魚在于渚,或潛在淵。 樂彼之園,爰有樹檀,其下維穀。 它山之石,可以攻玉。