Ying wang zhong cheng si yuan yong yue shi 應王中丞思遠詠月詩
by Shen Yue 沈約 (441–513)
Dynasty: Liang 梁 (502–557)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Liangshi 梁詩 7.1645.
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Erwin von Zach (1872–1942): In ehrerbietiger Beantwortung des Gedichtes über den Mond vom Oberzensor Wang Ssu-yüan
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Heller Mondschein liegt über der ruhigen Nacht; infolge der Ruhe während der Nacht ist aller Staub verschwunden. Wo des Mondes Licht viereckig begrenzt erscheint, kommt es durch das breite Fenster herein; sein runder Strahl stammt aus einer runden Spalte. [Beim Anblick dieses Mondlichts bin ich betrübt] wie jene sehnsuchtsvolle Gattin auf dem hohen Turm (im Gedichte des Ts'ao Chih, WH 23/19a); [Du dagegen bist voll Freude] wie einer jener talentvollen Gelehrten, die sich (zusammen mit Ts'ao P'i) im Westpark [von Yeh (Chang-te in Honan) am Mondschein] ergötzen (WH 20/14b). Der Mond bescheint die rote, netzartige Einfassung der Fenster; er beleuchtet das grüne Moos bei der südlichen Pforte. In meinem Schlafgemach (obwohl ganz hell) ist es leider noch immer nicht Morgen geworden; dieses reine Mondlicht dauert wirklich besonders lange!–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 559f.
月華臨靜夜。夜靜滅氛埃。 方暉竟戶入。圓影隙中來。 高樓切思婦。西園遊上才。 網軒映珠綴。應門照綠苔。 洞房殊未曉。清光信悠哉。