Si yan zeng xiong xiu cai ru jun shi shi (14) "Xi xi lan pu" 四言贈兄秀才入軍詩 (其十四) "息徒蘭圃"

by Ji Kang 嵇康 (223–262)

Dynasty: Cao Wei 曹魏 (220–265)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Weishi 魏詩 9.483.

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  • Günther Debon (1921–2005): Dem Blühenden Talent zu seinem Eintritt ins Heer gewidmet
    in: Debon, Günther. Mein Haus liegt menschenfern, doch nah den Dingen. Dreitausend Jahre chinesischer Poesie. München: Eugen Diederichs Verlag, 1988. p. 94.
  • Erwin von Zach (1872–1942): Ich widme dem Bakkalaureus bei seinem Eintritt in die Armee folgende fünf Gedichte:10) "Ich lasse meine Diener beim Orchideengarten ruhen"
    Ich lasse meine Diener beim Orchideengarten ruhen; ich lasse meine Pferde auf dem blütenreichen Berg weiden. Mit Pfeil und Bogen jage ich auf der weiten Ebene; mit der Angelschnur fische ich im langgestreckten Flusslauf. Mein Auge folgt der heimkehrenden Wildgans; meine Finger bringen die fünf Saiten [meine Laute] in Bewegung. Ob ich nach oben oder nach unten blicke, fühle ich tiefe Befriedigung; mein Herz ist dann mit religiösen Gedanken (mit dem Tao) beschäftigt. Ich bewundere jenen alten Angler (Chuang-tzu), der seine Netze vergass, nachdem er Fische gefangen hatte (Texts of Taoism II 141; d.h. der sich nur um das Tao kümmerte und alles andere vergass). Du, der Mann von Ying (der mich kennt und versteht) hast mich verlassen; mit wem könnte ich mich noch unterhalten? (Texts of Taoism II 101; d.h. ich kann nicht alles vergessen und muss an Dich, meinen Bruder, denken).

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 389.

息徒蘭圃。秣馬華山。 流磻平臯。垂綸長川。 目送歸鴻。手揮五絃。 俯仰自得。游心太玄。 嘉彼釣叟。得魚忘筌。 郢人逝矣。誰與盡言。