祈父
Anonymous (Shijing)
祈父,予王之爪牙。 胡轉予于恤,靡所止居。 祈父,予王之爪士。 胡轉予于恤,靡所厎止。 祈父,亶不聦。 胡轉予于恤,有母之尸饔。
Klage der Garde Klabund (1890–1928)
— in: Klabund. Dumpfe Trommel und berauschtes Gong. Nachdichtungen chinesischer Kriegslyrik von Klabund, Insel Bücherei. Leipzig: Insel Verlag, 1915. p. 3.
— in: Klabund. Dichtungen aus dem Osten. Bd. II China: Chinesische Lyrik. Wien: Phaidon-Verlag, 1929. p. 9f.
— in: Klabund. Dumpfe Trommel und berauschtes Gong, Insel Bücherei. Wiesbaden: Insel Verlag, 1952. p. 5.
— in: Görsch, Horst. China erzählt. Ein Einblick in die chinesische Literatur. Berlin: Volk und Wissen volkseigener Verlag Berlin, 1953. p. 149.
— in: Klabund. Dichtungen aus dem Osten. Bd. II: Chinesische Gedichte. Nachdichtungen. Wien: Phaidon-Verlag, 1954. p. 6.
— in: Fassmann, Kurt. Gedichte gegen den Krieg. München: Kindler Verlag, 1961. p. 11.
— in: Frevert, Hans (ed.). Die Masken des Krieges. Baden-Baden: Signal-Verlag Hans Frevert, 1969. p. 181.
General! Wir sind des Kaisers Leiter und Sprossen! Wir sind wie Wasser im Fluß verflossen... Nutzlos hast du unser rotes Blut vergossen... General! General! Wir sind des Kaisers Adler und Eulen! Unsre Kinder hungern... Unsre Weiber heulen... Unsre Knochen in fremder Erde fäulen... General! General! Deine Augen sprühen Furcht und Hohn! Unsre Mütter im Fron haben kargen Lohn... Welche Mutter hat noch einen Sohn? General!
Klage der Garde Franz Carl Weiskopf (1900–1955)
— in: Weiskopf, Franz Carl. Gesang der Gelben Erde: Nachdichtungen aus dem Chinesischen. Berlin: Dietz Verlag, 1951.
— in: Roscher, Achim (ed.). Tränen und Rosen. Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden. Berlin: Verlag der Nation, 1965. p. 15.
— in: Roscher, Achim (ed.). Tränen und Rosen. Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden. Berlin: Verlag der Nation, 1967. p. 15.
Reichsmarschall! Wir sind des Königs Fuß und Hand. Deine Schuld, deine Schuld, Daß wir hier kämpfen in fremdem Land. Reichsmarschall! Wir sind des Königs Krall und Gebiß. Deine Schuld, deine Schuld, Daß uns Elend und Tod sind gewiß. Reichsmarschall! Daß uns fressen die Raben, Deine Schuld, deine Schuld, Daß unsre Mütter Hunger haben.