Tao wei jun qian tian ju 陶徵君潛田居

by Jiang Yan 江淹 (444–505)

Dynasty: Qi 齊 (479–502)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Liangshi 梁詩 4.1577.

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  • Erwin von Zach (1872–1942): Das Leben am Lande bei der Feldarbeit
    Ich habe junge Paddysprossen auf der östlichen Ebene gepflanzt; sie sind gewachsen und füllen die Felder innerhalb der Raine. Obwohl ich durch die Arbeit mit der Haue ermüdet werde, kann ich mich durch trüben (starken) Wein wieder ein wenig aufheitern. Abends fahre ich auf dem mit einem Dach versehenen Leiterwagen nach Hause zurück; die Wege sind dunkel, denn die Sonne ist schon lange untergegangen. Bei der Rückkehr sehe ich Lichter im Nebel; meine kleinen Kinder warten auf mich unter dem Vordach. Ich frage Dich, wozu auch all' die Mühe; in unserem ganzen Leben selbst bis ins höchste Alter wird es eben immer Arbeit geben. Ich hoffe nur, dass Maulbeerbäume und Hanf gedeihen; und dass man zur Zeit der Seidenwürmer (Legge IV 228) Seide abwickeln und weben kann. Mein einfaches Herz ist eben so und nicht anders; ich will einen Weg für die ankommenden Gäste reinfegen und hoffe dass meine Freunde, die aufrichtigen, die mir Verständnis entgegenbringenden und die kenntnisreichen (Legge I 311) mich besuchen werden.

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 597f.

種苗在東臯。苗生滿阡陌。 雖有荷鉏倦。濁酒聊自適。 日暮巾柴車。路闇光已夕。 歸人望煙火。稚子候簷隙。 問君亦何為。百年會有役。 但願桑麻成。蠶月得紡績。 素心正如此。開逕望三益。