Ruan bu bing ji yong huai 阮步兵籍詠懷

by Jiang Yan 江淹 (444–505)

Dynasty: Qi 齊 (479–502)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Liangshi 梁詩 4.1573.

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  • Erwin von Zach (1872–1942): Ich besinge meine Gefühle
    Der blaue Vogel (der Hsi-wang-mu) kann weit über das Meer fliegen; die Krähe (Legge IV 336) dagegen hüpft unter den Gräsern herum. Obwohl eines von ihnen in der Tiefe, das andere in der Höhe dahinschwebt, erreichen doch beide auf ihren Flügeln den Zweck ihres Lebens. Nahe dem Boden flatternd kann [die Krähe] ihr Dasein bis zu ihrem Tode geniessen; und der blaue Vogel, der hoch in den Lüften kreist, fühlt sich nur dort wohl und kümmert sich um nichts anderes. [Die Fee] Chao-yün konnte in den verschiedensten Gestalten (WH 19/2a) erscheinen, daher wurden ihre Reize von der ganzen Welt verehrt. [Der kleine Vogel] Ching-wei wollte mit Steinchen und Holzsplittern, die er im Schnabel herantrug [das Meer trockenlegen]; (er wurde nicht verstanden und ausgelacht); wer hätte auch sein tiefes Geheimnis (seinen geheimen Hass gegen das Meer) erraten können? (Juan Chi, der sich mit einer niedrigen Stellung zufriedengab und die Ssu-ma Familie hasste, wird hier mit einer Krähe und dem Vogel Ching-wei verglichen).

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 588.

青鳥海上遊。鷽斯蒿下飛。 浮沈不相宜。羽翼各有歸。 飄飄可終年。沆瀁安是非。 朝雲乘變化。光耀世所希。 精衛銜木石。誰能測幽微。