Ji jiang nan xiong di 寄江南兄弟

by Bai Juyi 白居易 (772–846)

Dynasty: Tang 唐 (618–907)

Included in: Peng Dingqiu 彭定求 (ed.). Quan Tang shi 全唐詩 (Complete Tang Poems) Beijing: Zhonghua shuju, 1985. 432.4769.

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  • Albert Ehrenstein (1886–1950): An die Brüder in Kiang Nan
    in: Ehrenstein, Albert. Chinesische Dichtungen. Lyrik, Werke. München: Klaus Boer Verlag, 1995. p. 435.
  • Albert Ehrenstein (1886–1950): An die Brüder von Kiang Nan
    in: Ehrenstein, Albert. Chinesische Dichtungen. Lyrik, Werke. München: Klaus Boer Verlag, 1995. p. 129.
  • Erwin von Zach (1872–1942): Ich sende diese Verse an meine Brüder in Kiangnan
    Wenn Brüder von einander getrennt sind, haben sie Sehnsucht nach einander; Aus Verlangen nach Ruhm oder Gewinn sind sie einst in die Welt geeilt. Der eine jagte mit seinem Pferd im Staube der Strasse, Der andre segelte mit seinem Boot durch windgepeitschte Wogen. Plötzlich gedenk ich der Zeit, da wir uns trennten; Traurig und schweigend standen wir im Herbstwind. Seit unserer Trennung ist immer wieder aus dem Morgen Abend geworden, Und aus vielen, vielen Tagen wurden schliesslich sieben Jahre. Jetzt fallen die Blüten in den Stadtgraben, Und über den Ufern des Stromes herrscht prachtvolles Frühlingswetter. Vom hohen Mauerturm schaue ich nach Südosten. Wo Vögel im grauen Nebel verschwinden. Unendlich ist doch die Entfernung, die uns von einander scheidet! Es sind beinahe dreitausend Meilen. Schiede uns selbst nur ebenes Land, wir könnten einander nicht sehen. Wie einst, da Berge und Ströme zwischen uns liegen!

    in: Zach, Erwin von. Hightower, James Robert (ed.). Han-Yü's poetische Werke, Harvard-Yenching Institute studies. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1952. p. 321.

分散骨肉戀,趨馳名利牽。 一奔塵埃馬,一泛風波船。 忽憶分手時,憫默秋風前。 別來朝復夕,積日成七年。 花落城中池,春深江上天。 登樓東南望,鳥滅煙蒼然。 相去復幾許,道里近三千。 平地猶難見,況乃隔山川。