秋聲
Lu You 陸游 (1125–1210)
蕭騷拂樹過中庭,何處人間有此聲。 漲水雨餘晨放閘,騎兵戰罷夜還營。 閑憑曲几聽雖久,彊撫哀弦寫不成。 暑退涼生君勿喜,一年光景又崢嶸。
Herbstwind Alfred Forke (1867–1944)
— in: Forke, Alfred. Dichtungen der Tang- und Sung-Zeit, Veröffentlichungen des Seminars für Sprache und Kultur Chinas an der Hamburgischen Universität. Hamburg: Friederichsen, de Gruyter & Co., 1929. p. 163.
Siehst du, wie die Bäume schwanken? Durch die Halle geht ein Sausen. Wo wohl höret unter Menschen Je man so gewaltiges Brausen? Wenn dem Hochwasser nach Regen Morgens man die Schleusen weitet, Nachts ein Reiter nach durchtobtem Kampf zurück zum Lager reitet. Und obgleich ich am geschweiften Tische lehnend lange lausche, Läßt es doch nicht nach sich ahmen, Wenn die Saiten ich durchrausche. Daß der Hitze Kühle folgte, Darf uns nicht zu sehr erfreuen, Denn bevor ein Jahr zu Ende, Werden neue Gluten dräuen.