和徐都曹出新亭渚詩
Xie Tiao 謝朓 (464–499)
宛洛佳遨遊。春色滿皇州。
結軫青郊路。迴瞰蒼江流。
日華川上動。風光草際浮。
桃李成蹊徑。桑榆蔭道周。
東都已俶載。言歸望綠疇。
In Beantwortung des Gedichtes von Hsü (Mien, Beamtem der Hauptstadt Loyang) Erwin von Zach (1872–1942)
— in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 557f.
Das Wandern in den Ländern Nan-yang (Wan) und Lo[-yang] ist jetzt besonders schön, denn die Farben des Frühlings füllen beide Residenzen (Nantu und Loyang).
Du fährst mit Deinem Wagen nach dem grünen Weichbild der Stadt; Du blickst weithin über die Wogen des blauen Stromes.
Die Sonnenstrahlen funkeln auf dem Wasser; der Wind weht über das Gras, das in seiner Bewegung glitzert.
Unter Pfirsich- und Pflaumenbäumen haben sich Pfade gebildet (da viele Menschen ihre reichen Früchte pflücken gehen); üppige Maulbeerbäume und Ulmen beschatten die gewundenen Wege.
In der östlichen Hauptstadt beginnen die Bauern schon ihre Feldarbeit (Legge IV 380); ich möchte dahin zurückkehren und die grünen Felder in Augenschein nehmen.