擬魏太子鄴中集詩八首 (其四): "徐幹"
Xie Lingyun 謝靈運 (385–433)
少無宦情。有箕潁之心事。
故仕世多素辭。
伊昔家臨淄。提攜弄齊瑟。
置酒飲膠東。淹留憩高密。
此歡謂可終。外物始難畢。
搖蕩箕濮情。窮年迫憂慄。
末塗幸休明。棲集建薄質。
已免負薪苦。仍游椒蘭室。
清論事究萬。美話信非一。
行觴奏悲歌。永夜繫白日。
華屋非蓬居。時髦豈余匹。
中飲顧昔心。悵焉若有失。
In Nachahmung des Stiles des Ts'ao P'i verfasse ich acht Gedichte über die (beim Bankett) in Yeh[-ch'eng] versammelten Gäste: Hsü Kan Erwin von Zach (1872–1942)
— in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 571f.
In seiner Jugend hatte er keine Lust zur Beamtenlaufbahn; er wollte [ähnlich wie Hsü Yü (BD No. 797) Einsiedler werden] am Ch'i-Berg beim Ying Fluss. Als er dann später doch Beamter wurde, finden sich in seinen Gedichten (infolge obiger Neigung) viele Anspielungen auf einfaches, zurückgezogenes Leben.
Einst stand mein Haus in Lin-tzu (Shantung); ich führte eine Laute des Reiches Ch'i mit mir und pflegte darauf zu spielen.
Dann kaufte ich Wein und zechte (mit Freunden) in Chiao-tung; dann verweilte ich wieder lange in Kao-mi, um mich (von meinen Wanderungen) auszuruhen.
Ich glaubte, mich auf diese Weise bis zu meinem Tode unterhalten zu können; erst infolge des Einflusses der Aussenwelt wurde ich gehindert, solche Vergnügungen fortzusetzen.
Meine Wünsche nach dem Leben eines Eremiten am Ch'i-Berg (wie Hsü Yu) oder am P'u-Fluss (wie Chuang-tzu) wurden durch kriegerische Unruhen vereitelt; viele Jahre hindurch wurde ich von Sorgen und Kummer verfolgt.
Jetzt am Ende meines Lebens habe ich das Glück gehabt, einem erlauchten Fürsten zu begegnen; zusammen mit anderen Gelehrten wurde auch mein dürftiges Talent eingeladen, sich in Yeh-ch'eng niederzulassen.
Nicht nur bin ich dadurch den Mühen des Sammelns von Brennholz enthoben, sondern ich kann auch im duftenden Palast (des Kronprinzen Ts'ao P'i zusammen mit ihm) spazieren gehen.
In heiteren Unterhaltungen untersuchen wir zahlreiche Themata; wirklich es ist nicht nur ein Gegenstand, den wir in angeregtem Gespräch behandeln.
Wenn dann die Becher kreisen, werden traurige Lieder vorgetragen; Tag und Nacht wird dem Vergnügen gewidmet.
Leider ist der herrliche Palast nicht die schilfgedeckte Hütte, und der moderne Gelehrte ist nicht der Mann, der sich mit mir anfreunden würde.
Mitten im Gelage erinnere ich mich meiner früheren Neigungen und bin schmerzlich ergriffen, als ob ich etwas verloren hätte.