東南行一百韻寄通州元九伺御澧州李十一舎人果州崔二十二使君開州韋大員外庾三十二補闕杜十四拾遺李二十助教員外竇七校書
Bai Juyi 白居易 (772–846)
南去經三楚,東來過五湖。 山頭看候館,水面問征途。 地遠窮江界,天低極海隅。 飄零同落葉,浩蕩似乘桴。 漸覺鄉原異,深知土產殊。 夷音語嘲F1,蠻態笑睢盱。 水市通闤闠,煙村混舳艫。 吏徵漁戶稅,人納火田租。 亥日饒蝦蟹,寅年足虎貙。 成人男作丱,事鬼女為巫。 樓闇攢倡婦,堤長簇販夫。 夜船論鋪賃,春酒斷缾酤。 見果皆盧橘,聞禽悉鷓鴣。 山歌猿獨叫,野哭鳥相呼。 嶺徹雲成棧,江郊水當郛。 月移翹柱鶴,風泛颭檣烏。 鼇礙潮無信,蛟驚浪不虞。 鼉鳴江擂鼓,蜃氣海浮圖。 樹裂山魈穴,沙含水弩樞。 喘牛犁紫芋,羸馬放青菰。 繡面誰家婢,鴉頭幾歲奴。 泥中采菱芡,燒後拾樵蘇。 鼎膩愁烹鱉,盤腥厭膾鱸。 鍾儀徒戀楚,張翰浪思吳。 氣序涼還熱,光陰旦復晡。 身方逐萍梗,年欲近桑榆。 渭北田園廢,江西歲月徂。 憶歸恆慘澹,懷舊忽踟躕。 自念咸秦客,嘗為鄒魯儒。 蘊藏經國術,輕棄度關繻。 賦力凌鸚鵡,詞鋒敵轆轤。 戰文重掉鞅,射策一彎弧。 崔杜鞭齊下,元韋轡並驅。 名聲逼揚馬,交分過蕭朱。 世務輕摩揣,周行竊覬覦。 風雲皆會合,雨露各霑濡。 共遇升平代,偏慚固陋軀。 承明連夜直,建禮拂晨趨。 美服頒王府,珍羞降御廚。 議高通白虎,諫切伏青蒲。 柏殿行陪宴,花樓走看酺。 神旗張鳥獸,天籟動笙竽。 戈劍星芒耀,魚龍電策驅。 定場排越伎,促坐進吳歈。 縹緲疑仙樂,嬋娟勝畫圖。 歌鬟低翠羽,舞汗墮紅珠。 別選閒遊伴,潛招小飲徒。 一杯愁已破,三醆氣彌粗。 軟美仇家酒,幽閒葛氏姝。 十千方得斗,二八正當壚。 論笑杓胡律,談憐鞏囁嚅。 李酣猶短竇,庾醉更蔫迂。 鞍馬呼教住,骰盤喝遣輸。 長驅波卷白,連擲采成盧。 籌并頻逃席,觥嚴列置盂。 滿卮那可灌,頹玉不勝扶。 入視中樞草,歸乘內廄駒。 醉曾衝宰相,驕不揖金吾。 日近恩雖重,雲高勢卻孤。 翻身落霄漢,失腳倒泥塗。 博望移門籍,潯陽佐郡符。 時情變寒暑,世利算錙銖。 即日辭雙闕,明朝別九衢。 播遷分郡國,次第出京都。 秦嶺馳三驛,商山上二邘。 峴陽亭寂寞,夏口路崎嶇。 大道全生棘,中丁盡執殳。 江關未撤警,淮寇尚稽誅。 林對東西寺,山分大小姑。 廬峰蓮刻削,湓浦帶縈紆。 九派吞青草,孤城覆綠蕪。 黃昏鐘寂寂,清曉角嗚嗚。 春色辭門柳,秋聲到井梧。 殘芳悲鶗鴃,暮節感茱萸。 蕊坼金英菊,花飄雪片蘆。 波紅日斜沒,沙白月平鋪。 幾見林抽筍,頻驚燕引雛。 歲華何倏忽,年少不須臾。 眇默思千古,蒼茫想八區。 孔窮緣底事,顏夭有何辜。 龍智猶經醢,龜靈未免刳。 窮通應已定,聖哲不能逾。 況我身謀拙,逢他厄運拘。 漂流隨大海,錘鍛任洪鑪。 險阻嘗之矣,棲遲命也夫。 沈冥消意氣,窮餓耗肌膚。 防瘴和殘藥,迎寒補舊襦。 書床鳴蟋蟀,琴匣網蜘蛛。 貧室如懸磐,端憂劇守株。 時遭人指點,數被鬼揶揄。 兀兀都疑夢,昏昏半是愚。 女驚朝不起,妻怪夜長吁。 萬里拋朋侶,三年隔友于。 自然悲聚散,不是恨榮枯。 去夏微之瘧,今春席八殂。 天涯書達否,泉下哭知無。 謾寫詩盈卷,空盛酒滿壺。 只添新悵望,豈復舊歡娛。 壯志因愁滅,衰容與病俱。 相逢應不識,滿頷白髭鬚。
Aufenthalt im Südosten Erwin von Zach (1872–1942)
— in: Zach, Erwin von. Hightower, James Robert (ed.). Han-Yü's poetische Werke, Harvard-Yenching Institute studies. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1952. p. 335-340.
Nach Süden reise ich durch die drei Provinzen von Ch'u, Gegen Osten geht's an den fünf Seen vorüber; Von den Höhen der Berge sehe ich aus nach einem Unterkunftsplatze, Auf dem Wasser fahrend frage ich nach der Weite des Weges; Das ferne Land überblickend bis zum Gebiete des grossen Stromes, Den Horizont ergründend bis zu den Gestaden des Meeres, Treibe ich dahin gleich einem abgefallenen Blatte, Ähnle in meiner Unrast dem auf der See schwimmende Flosse. Allmälig werde ich gewahr, dass das Aussehen der Gegend sich ändert, Und verstehe vollkommen die Verschiedenheit der Sitten und Gebräuche; Die Sprache der Barbaren erinnert an das Twitschern der Vögel, Am naiven Lachen erkennt man das Gehaben des Südländers; Auf dem Wasser wie auf dem Lande wird lebhafter Markt abgehalten; Ausserhalb der dichbevölkerten Dörfer finden sich zahlreiche Schiffe; Die Büttel erheben den Zoll auf Fischerei, Die Jäger zahlen die Pracht für ihr Jagdgebiet. Am gewöhnlichen Markttage werden Wassertiere in Menge feilgeboten, Im Tigerjahre wird zahlreiches Wild erlegt; Die Reifen Jünglinge tragen das Haar in zwei Chignons, Im Dienste der Geister fungiren die Mädchen als Zauberinnen; In versteckten Häusern finden sich die Buhlerinnen beisammen, Auf den lärmenden Ufern sammeln sich die Kaufleute; Beim Miethen der Nachtschiffe wird nach Divans gerechnet, Beim Kaufen des Mostes wird von Krügen gesprochen. Von Früchten sah ich nur Loquats, Von Vögeln hörte ich nur Rebhühner; Der Gesang in den Bergen ist nichts als das Wehklagen des einsamen Affen; Die jammernden Stimmen der Einöde sind der Vögel gegenseitiges Rufen; Rings um die Bergkuppen hängen die Wolken die Brücken, Ausserhalb der Stadt bildet das Wasser des Stromes die Vorstadt; Der Mond verscheucht den auf dem Pfeiler stehenden Kranich, Der Wind vertreibt die auf dem Maste sitzende Krähe. Wenn die Riesenschildkröte im Wege ist, sind die Gezeiten unzuverlässig, Wenn der Drache sich rührt, werden die Wogen gefährlich; Der Trommelwirbel im Flusse – ist nur der Schrei des Crocodiles, Die Pagode im Meere – ist nichts als Fata morgana. In den Höhlen der Bäume wohnen die Berggeister, Im Sande verborgen lauert das dreibeinige blühende Unthier; Das keuchende Rind ackert das violet blühende Kartoffelfeld. Das magere Pferd grast im grünen Schilfe. Die Dienerinnen ohne Unterschied des Hauses haben die Stirne bemalt. Die Sklaven ohne Unterschied des Alters tragen Strümpfe, die an Krähenköpfe erinnern; Im Sumpfe pflückt man Wasserkastanien und -lilien, Nach dem Waldbrand sammelt man Reisig und Thymian; Weil in den Töpfen stets fette Speise, wird selbst die leckere Schildkröte zuwider, Weil in den Schüsseln stets Fische, schmeckt selbst der beste Fisch schaal; Ich weiss daher nicht, warum wegen dieser Leckerbissen, Chung-i und Chang-han so grosse Sehnsucht nach ihrer Heimat hatten. Sommer und Winter wechseln mit einander ab, Dahineilend wie Morgen und Mittag; Mein Körper treibt dahin ohne ständigen Aufenthalt, Ich nähere mich schon dem hohen Alter; Daheim nördlich des Wei-Flusses verfallen meine Felder und Gärten, Während ich hier in Kiangsi Monde und Jahre nutzlos verbringe; Wenn ich an die Heimkehr denke, wird mir stets wehe ums Herz, Wenn ich an meine Vergangenheit denke, erfüllt plötzlich Zagen meine Brust. Ich denke zurück an die Zeit, als ich nach Shensi kam, Und mich mit dem Studium des K'ungtzǔ und Mengtzǔ beschäftigte; Im Geiste trug ich mich mit dem Gedanken, Beamter zu werden, Und hoffte stets als hoher Würdenträger in die Heimat zurückzukehren. Im poetischen Essay überragte ich Mi-hêng, Die Schärfe meiner Feder übertraf jene des Schwertes Lu-lu; In der Composition siegte ich mühelos zweimal, In den Fragen passirte ich ohne Anstrengung einmal. Ts'ui und Tu waren meine Collegen, Sowie Yuan-Chên und Wei Ch'u-hou; Unser Ruf erreichte den des Yang Hsiung und Ssǔ-ma Hsiang-ju, Unsere Freundschaft übertraf jene des Hsiao Yü und Chu Po, Die Tagesereignisse wurden nur leichthin erwogen, Und unser ganzes Streben war auf die Beamtenlaufbahn gerichtet; Und alle vereinte der kaiserliche Dienst, Und sind wir alle der kaiserlichen Gnade theilhaftig geworden. Wir alle hatten das Glück in einer Zeit das Friedens als Beamte verwendet zu werden, Ich allein muss mich meiner unzureichenden Talente schämen; So manche Nacht verbrachten wir zusammen auf der Wachstube Chêngming, So manchen Morgen eilten wir zusammen zum Thore Chien-li; Schöne Gewänder wurden uns geschenkt aus der kaiserlichen Schatzkammer, Und Leckerbissen wurden uns gesandt aus der kaiserlichen Küche; In der kaiserlichen Bibliothek erklärten wir den erhabenen Sinn der Classiker, In den Privatgemächern des Monarchen brachten wir unsere ernsten Ermahnungen vor. Wir giengen in die Cypressenhalle zum kaiserlichen Gastmahle, Vom Blumensöller sahen wir zu der Speisung des Volkes; Auf den entfalteten kaiserlichen Fahnen sieht man allerlei Thiere und Vögel, Unter den Instrumenten hört man Flöten und Pfeifen. Die Lanzen und Schwerter glänzen wie die Strahlen der Sterne, Die Schollen und Drachen der Spiele eilen blitzschnell dahin. Auf bestimmtem Platze sind die Tänzerinnen von Yüeh aufgestellt, Vor unseren dichtgedrängten Reihen erscheinen die Sängerinnen von Wu. Es ist als ob himmlische Musik aus der Ferne an unser Ohr dringt, Die Grazie ihrer Bewegungen übertrifft bildliche Darstellungen; Beim Gesange senken sich im Haar die dunkelgrünen Flügel des Eisvogels (der Haarschmuck), Beim Tanze tropft ihr Schweiss in rosigen Perlen; Mich entfernend suche ich mir einen Genossen zum Wandeln, Heimlich winke ich einem Freunde, um etwas Wein mit ihm zu trinken; Nach dem ersten Glase war alle Traurigkeit vorüber, Der dritte Becher brachte uns in gehobenste Stimmung. Herrlich und leicht ist der Wein im Hause Ch'ou's, Lieblich und bescheiden das Mädchen Ko; Um zehn Schnüre Kupfermünzen credenzt uns eine Maass, Die gerade sechzehnjährige Kellnerin. Man lacht über die Unentschiedenheit im Urtheil des Li-Chien, Und bedauert das Stottern des Tou-Kung; Li angeheitert erscheint noch zwerghafter, Yü betrunken erscheint noch kränklicher. Beim Becher rief ich den Würfeln zu, sie mögen stehen bleiben, Und mir Gewinn und dem Gegner Verlust bringen; Doch mich verfolgte das Unglück fortwährend, Indess meine Freunde wiederholt den höchsten Wurf machten. Angesichts des vielen Weines, den mein Verlust mich zu trinken verpflichtet, fliehe ich mehrmals die Runde, Als strenge Strafe credenzt man mir noch einen grossen Becher; Wie kann ich auch diesen noch trinken! Da doch, selbst unterstützt, ich hilflos schon wanke. In diesem Zustande betrat ich den Palast und las die Conzepte des Staatsrathes, Und bestieg auf dem Heimwege ein Füllen aus dem kaiserlichen Marstalle; In meiner Trunkenheit beleidigte ich den Minister, In meinem Stolze vergass ich zu grüssen den General; Obwohl des Kaisers Gunst mir gewogen, Stand ich doch als bescheidener Beamter dem Erhabenen gegenüber zu ferne; Ein kleines Versehen meinerseits – ich falle herab von der Höhe, Ich strauchle – und liege im Staube der Erde. Von meiner Stelle als Hofmeister des Kronprinzen werde ich entsetzt, Und komme als Subpräfect nach Hsün-yang; Die Freundschaft der Zeitgenossen wechselt von Wärme in Kälte, Denn der Eigennutz der Welt rechnet mit kleinem Gewinn; Alsbald verabschiede ich mich vom Kaiser, Und am nächsten Morgen verlasse ich die Hauptstadt; Wir wandern getrennt nach verschiedenen Districten, Einer nach dem anderen geht in die Verbannung. Ich eile vorbei an den drei Stationen über den Bergpass Ch'in-ling Und passire die beiden Orte Yü im Shang-Gebirge; Verlassen steht in Hupei der Pavillon Hsien-yang, Und holprig ist der Weg von Hsia-k'ou; Die grosse Heeresstrasse ist überall mit Dornengestrüpp bewachsen; Selbst die älteren Jahrgänge sind alle zu den Soldaten einberufen; In den Häfen des Yangtse lagern noch Truppen zur Abwehr der Rebellen, Denn die Räuber aus Huai sind noch immer nicht unterdrückt. Das östliche und westliche Lin-Kloster liegen einander gegenüber, Man unterscheidet den grossen und den kleinen Ku-Berg; Der Lu-Pik sieht aus wie eine abgeschnittene Lotusblume, Der P'ên-Fluss schlingt sich wie ein Gürtel herum; Der grosse, in neun Arme getheilte Strom nimmt in sich auf die Gewässer des Ch'ing-ts'ao Sees, Grüner Rasen bedeckt die verlassene Stadtmauer; In der Abenddämmerung klingen die Glocken aus, Im Morgengrauen ertönt Hörnerschall. An den Weiden des Thores sieht man, dass der Frühling Abschied genommen, Des Herbstes Ankunft erkennt man am Ahorn des Brunnens; Wenn die Blumen welken, weint der Kuckuck, Zur Zeit des Herbstfestes sprosst üppig des Chu-yü Kraut; Die goldgelbe Aster entfaltet ihre Knospen, Die schneeweissen Blüthen des Schilfgrases flattern in der Luft; In den Strahlen der untergehenden Sonne sind die Wellen roth, Und der Sand erglänzt weiss unter dem sich ausbreitenden Lichte des steigenden Mondes. Wiederholt sah ich im Bambuswalde junge Sprossen aus der Erde hervorkommen, Wiederholt sah ich mit Überraschung die Schwalbe mit ihren Jungen vorbeifliegen, Wie vergeht die Zeit doch plötzlich! Nur noch kurze Frist und meine Jugend ist vorüber. Nebelhaft erscheint vor meinem inneren Auge das Alterthum, Und in unbestimmten Umrissen zieht vorüber der Weltenlauf; Warum hatte Confucius keinen Erfolg? Was war Yen-hui's Schuld, dass er in jungen Jahren starb? Der Drachen, so verständig er ist, entgeht doch nicht seiner Zubereitung, Die Schildkröte, so weise sie ist, wird schliesslich doch auch verspeist; Glück und Unglück müssen daher schon vorher bestimmt sein, Und selbst Weise können dieser Bestimmung nicht entgehen. Musste ich mit meinem beschränkten Menschenverstande, Nicht umsomehr vom Unglück verfolgt werden? Dahintreibend auf dem weiten Meere des Lebens, War ich machtlos ausgesetzt den Schlägen des Schicksals. Alle Schwierigkeiten des Daseins hatte ich zu durchkosten, Und es scheint mein Schicksal zu sein thatenlos hier zurückzubleiben; Mein Wille ist durch mein Unglück gebrochen, Mein Körper ist durch Armuth und Hunger erschöpft. Zur Abwehr des Fiebers mische ich die Reste der Arzneien, Um der Winterkälte zu begegnen, flicke ich mein altes Wamms. Auf dem Bücherbrette zirpt das Heimchen, Auf der Harfenkiste spannt die Spinne ihr Netz. Mein armes Haus ist öde wie ein leeres Gefäss, Mit dem grössten Eigensinne halte ich an meinem Kummer fest; Fortwährend erfahre ich Kritik von Seiten der Menschen, Und häufig treiben Dämonen ihr Spiel mit mir. Regungslos sitze ich da und alles erscheint mir wie im Traume, Verworren bin ich, wie wenn zur Hälfte des Verstandes beraubt; Die Tochter sieht voll Bangen, dass ich mich am Morgen nicht vom Lager erhebe, Die Gattin verwundert sich, dass ich die ganze Nacht hindurch klage. Unendlich weit habe ich mich von meinen Freunden entfernt, Seit drei Jahren habe ich meine Brüder nicht gesehen. Es schmerzt mich natürlich, dass gute Genossen von einst jetzt zerstreut sind, Doch nichts liegt mir daran, dass meinem Glanze von früher Armuth gefolgt ist; Im Sommer letzten Jahres erkrankte Wei-chih am Fieber, Im heurigen Frühling starb mein Freund Hsi-pa. Erreichte mein Brief den weitentfernten Wei-chih oder nicht? Weiss der todte Hsi-pa um mein Klagen oder nicht? Gedankenlos schreibe ich ein ganzes Heft von Gedichten, Ohne Absicht schenke ich mir einen vollen Krug Weines ein; Nur neuer Kummer häuft sich zum alten, Und alte Freuden sind für immer dahin. Die Thatkraft ist durch Sorge vermindert, Und Krankheit gesellt sich zum hageren Aussehen. Sollten wir wirklich einander wieder begegnen, so werdet Ihr sicherlich mich nicht mehr erkennen, Denn ein weisser Bart umgibt wallend mein ganzes Gesicht.