戯答元珍
Ouyang Xiu 歐陽修 (1007–1072)
春風疑不到天涯,二月山城未見花。 殘雪壓枝猶有橘,凍雷驚筍欲抽芽。 夜聞歸鴈生鄉思,病入新年感物華。 曾是洛陽花下客,野芳雖晚不須嗟。
An einen fernen Freund Alfred Forke (1867–1944)
— in: Forke, Alfred. Dichtungen der Tang- und Sung-Zeit, Veröffentlichungen des Seminars für Sprache und Kultur Chinas an der Hamburgischen Universität. Hamburg: Friederichsen, de Gruyter & Co., 1929. p. 111.
Bis zum fernen Horizonte Wird der Lenzwind kaum gelangen, Und die Bergstadt kann im zweiten Mond noch nicht in Blüten prangen. Letzter Schnee ruht auf den Zweigen, Die noch voll von Apfelsinen. Kalter Donner schreckt die Sprossen, Welche gern schon möchten grünen. Hörst des Nachts den Schrei der Wildgans; Heimwärts die Gedanken lenkst du. Auch im neuen Jahre schmerzvoll Nur der schönen Welt gedenkst du. Einstmals weiltest unter Blüten Du als Gast in Loyang's Mauern; Wenn's bei dir auch spät erst duftet, Solltest du darum nicht trauern.